1. Am Sonntag den 29.11. luden die Bühlertäler Sportschützen zum 1. Nikolausschießen in der Vereinsgeschichte.
    Da man die letzten drei Jahre aus Mangel an Rentabilität das Schützenfest, und damit auch das JEDERMANNSCHIESSEN hatte sterben lassen, wollte man nun versuchen den Vereinen und Bürgern in diesem Gewandt die Möglichkeit zu geben, sich auch mal am Schießstand zu versuchen.
    Also verwandelte man die Schießhalle in eine kleine Erlebnismeile mit Auflageständen, Kaffeestube und Eintopfausgabe und wartete gespannt, ob die Bühlertäler Bürger der Einladung folgen würden.
    Um 10:00 Uhr öffneten sich die Türen zur Schiesshalle, und bereits ab 10:30 waren die Stände bis zum offiziellen Schießende um 17:00 Uhr fast durchgehend belegt. Eventuelle Wartezeiten konnte man sich mit selbstgebackenem Kuchen und Getränken verkürzen, wer es deftig wollte, bekam einen Hausmacher Erbseneintopf mit Wienerle oder Bauernknacker.
    Weit über 2000 Schuss wurden abgegeben. Die Kleinsten hatten auch ihren Spaß und durften mit dem  Lasergewehr schießen, was ihnen volle Konzentration und Ruhe abverlangte.
    Für Treffer gab es Punkte, die man dann an der Preisausgabe in Schokonikoläuse oder weihnachtliche Kuscheltiere / Deko eintauschen konnte, was auch ausgiebig praktiziert wurde. So mancher extra Schuss wurde gemacht, um einen bestimmten Teddy zu erhalten!
    Für die Vereine war ein Sonderpreis in Form eines 30 l Fass Bieres ausgelobt worden. 8 Vereine/Mannschaften nahmen die Herausforderung an und kurz vor Ende der Schussausgabe spielte sich hier dann auch noch ein heißer Endspurt zwischen den Talwölfen (die ihre Recken extra nochmal mobilisiert hatten) und dem Hornschlittenclub ab, bei dem am Ende dann aber doch der Hornschlittenclub die Nase vorne hatte, und den Gutschein über das Fässchen über seinen Vorstand Rainer Fritz entgegen nehmen konnte.

    Gegen 19:00 Uhr hatte das Team des Schützenvereins die Schießhalle wieder in den normalen Zustand für den Trainingsbetrieb gebracht, als hätten Sie jahrelang Nichts anderes getan.
    OSM Peter Hellwig zeigte sich sowohl mit der Akzeptanz durch die Gäste, wie auch mit der professionellen Abwicklung durch die Helfer mehr als zufrieden, hatte sich doch der Versuchsballon absolut nicht als Seifenblase erwiesen, sondern könnte eine feste Institution werden.